Wir lieben und leben die Nordstadt

Wir sind ein spannender Stadtbezirk, der sich aus vier Ortsvereinen zusammensetzt. Er deckt das Gebiet nördlich der Bahnlinie ab, zwischen dem Borsigplatz, dem Hafen und der Grenze nach Eving.

Positive Entwicklungen unterstützen

Die Nordstadt bedeutet für uns eine Mischung aus den positiven Entwicklungen wie beispielsweise am Hafen und im Triangel Gneisenau und den Problemen, wie beispielsweise am Nordmarkt.  Positive Entwicklungen gilt es zu unterstützen, Probleme zu verringern und wenn möglich zu beseitigen.
 
Die Nordstadt SPD ist für jeden offen, der sich für die sozialdemokratische Politik in unserem Stadtbezirk interessiert.

Besser werden.
Nordstadt bleiben.

Um unser Ziel zu erreichen, ein kindgerechter Stadtteil zu sein, sind unsere wichtigsten Themen für die Nordstadt:

Die Art von A nach B zu kommen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich anders entwickelt, als man es noch vor einigen Jahrzehnten noch dachte. Die Städteplaner*innen planten häufig so autofreundlich wie nur möglich. Dies ändert sich peu à peu, so dass verschiedene Formen der Mobilität stärker verbunden werden. Vor allem für junge Menschen und Familien ist eine andere Mobilität bereits Lebenswirklichkeit.

Deshalb ist unser Plan für die Nordstadt:
Den Parkraum abbauen zeitgleich zur Ausweitung von Anwohner*innenparkzonen und den gewonnenen Raum für Fußwege und Radfahrer*innen nutzen. Dies alles mit dem Ziel, dass unsere Kinder gefahrlos durch die Nordstadt kommen, egal ob sie mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Weil wenn es für unsere Kinder sicher genug ist, dann ist es auch sicher für alle anderen.

Zusätzlich bedeutet es auch für uns, dass über die Ausweitung von 30er-Zonen nachgedacht und die Verknüpfung von verschiedenen Fortbewegungsmitteln unterstützt werden müssen.

Was wir in der Nordstadt vor allem benötigen: bessere Infrastruktur in Kindertagesstätten und Schulen (Personal, Plätze und Ausstattung).

Fast alle Kindertagesstätten in der Nordstadt sind mittlerweile Familienzentren, viele davon sind plusKITAs. Dies halten wir für sinnvoll, sehen jedoch große Hemmnisse durch zu geringe Förderung und mangelhafte Ausstattung. Unterstützung und Information für Familien zu liefern, bedarf einer Vernetzung, einer guten Ausstattung und Zeit. Daher wollen wir uns für mehr Personal und Raum für die Kindertagesstätten stark machen. Für neue Kindertagesstätten fehlt uns nicht der Wille, sondern der Platz. Daher denken wir verstärkt über kreative Umsetzungen nach.

Die Sanierung und der Ausbau von Grundschulen ist beschlossen und steht an. Zusätzlich fordern wir, für ein längeres gemeinsames Lernen, dass in der Nordstadt eine weitere Gesamtschule geschaffen wird, da die Kapazitäten der Anne-Frank-Gesamtschule schon lange nicht mehr ausreichen. Darüber hinaus wollen wir, dass die Mittel des Gesetzgebers ausgenutzt werden und so kleinere Klassen, mehr Lehrer*innen und eine bessere Ausstattung schaffen.

Das Thema Wohnen ist auch für die Nordstadt ein zentrales Thema. Günstiger Wohnraum darf aber nicht auf Kosten von Wohnqualität, schlechter Bausubstanz und fehlender Investitionen in Erhalt und Sanierung erkauft werden. Auch Menschen mit wenig Geld haben ein Anrecht auf einen vernünftigen Wohnraum. Hier müssen die Eigentümer*innen nach wie vor aktiv angesprochen werden. Das Quartiersmanagement ist ein unverzichtbarer Baustein in der Kommunikation und Organisation von Beteiligung durch Bewohner*innen aber auch notwendigen Gesprächskreisen.

Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir die Gefahr einer Gentrifizieung in der Nordstadt nicht. Es muss um mehr gehen, als ein Dach über dem Kopf. Unser Ziel ist es ein Lebens- und Wohlfühl-Quartier zu schaffen. Es wäre wünschenswert, wenn Familien in der Nordstadt trotz steigender Einkommen wohnen bleiben. Wir wollen deshalb die Qualität des Wohnumfelds verbessern. Dazu gehört auch zum Beispiel eine gute Nahversorgung am Borsigplatz. Wir können uns hier eine gute Kooperation mit einem Wohlfahrtsverband vorstellen, um eine nachhaltige soziale Beschäftigung und Nahversorgung anzubieten.

Auch das neue Quartier „Westfalenhütte“ und der Umbau der Speicherstraße werden starken Einfluss auf die weitere Entwicklung in der Nordstadt haben. Dies wollen wir im Sinne einer vielfältigen Wohnbebauung und entsprechender Infrastruktur begleiten.

Gerade als dichtbebauter und verdichteter Stadtteil, bedeutet Klimaerwärmung eine große Herausforderung in den aller Wahrscheinlichkeit nach immer wärmer werdenden Sommern. Wir müssen unsere Grünflächen als Naherholungs- und Aufenthaltsräume erhalten. Mit dem Fredenbaumpark verfügen wir in der Nordstadt über die größte Innerstädtische Waldfläche Dortmunds, diese gilt es zu schonen und trotzdem als Erholungsraum nutzbar zu machen. Gerade weil wir kein Quartier mit Reihenhäusern und eigenen Gärten sind, brauchen wir unsere großen Naherholungsräume wie Fredenbaumpark und Hoeschpark. Diesen Spagat müssen wir hinbekommen zwischen Nutzung und Schutz unserer Grünflächen. Aber auch die anderen kleinen Grünflächen im Stadtgebiet. Wir müssen schauen, wo wir weitere Grünbepflanzung ermöglichen können. Es sind diese Grünflächen und mögliche Wasserflächen, die das Leben in der Nordstadt bei steigenden Temperaturen erträglich machen.

Gerade in unseren zentral gelegenen Grünflächen findet auch eine ungewollte Nutzung, teilweise auch kriminelle Aktivitäten statt. Hier müssen wir Lösungen finden die die Grünflächen als öffentlichen Raum bewahren und eine verstärkte Nutzung durch die Anwohner*innen ermöglichen. Wir wollen Projekte und Initiativen weiter fördern, die öffentliche Räume sinnvoll nutzbar und für die Anwohner*innen zur Verfügung stellen. Wir wollen, dass die polizeiliche Präsenz entsprechend nachhaltig fortgeführt wird. Die Videoüberwachung im öffentlichen Raum ist immer ein Eingriff in Bürgerrechte, für die Münsterstraße halten wir diesen Eingriff für gerechtfertigt. Ein weiteres Element können zukünftig Fahrradstreifen der Dortmunder Polizei in der Nordstadt sein.

Treten Sie mit uns
gerne in Kontakt

Wir sind jederzeit per Mail und über Social Media erreichbar.
 

Die Sozialdemokratie lebt!

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand. Wir sind Frauen und Männer aus allen Generationen, allen Bevölkerungsgruppen und allen Regionen unseres Landes. Wir alle sind überzeugt, dass es besser gehen kann. Mit Zuversicht und Realismus. Das ist die SPD.

Dafür treten wir ein

Wir sind überzeugt, dass Fortschritt möglich ist. Mit viel Engagement, guten Ideen und dem richtigen Teamgeist kann es auch in unserer oft so komplizierten Welt gelingen, das Leben für die Menschen besser zu machen. Nicht nur für wenige, sondern für alle. Denn wir sind auch überzeugt, dass zu einem guten Leben die Gemeinschaft und der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gehört. Für andere da sein, die es schwerer haben. Politik bedeutet für uns, dass das Leben für jeden und jede offen ist – unabhängig von der Herkunft, ohne Hürden, aber mit vielen Chancen für den eigenen Weg. Oft sind es die großen Fragen nach Gerechtigkeit, Frieden und dem Kampf gegen Armut, die wir beantworten müssen. Noch häufiger bewegen uns aber Fortschritte im Alltag und die kleinen, aber ganz konkreten Schritte. Vieles ist möglich, wenn alle gemeinsam anpacken. Das lohnt sich.
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